Verdichten mit bestehender Bausubstanz
Voraussetzungen schaffen
2024
Deutsch
These
Über das Buch
Die These behandelt die Notwendigkeit der Verdichtung mit bestehender Bausubstanz in der Schweiz, deren Bevölkerung im Jahr 2023 die 9-Millionen-Grenze überschritten hat. Angesichts des kontinuierlichen Wachstums wird ein verstärkter Bedarf an Wohnraum und Arbeitsstätten erkannt. Deshalb zielt das neue Raumplanungsgesetz von 2014 auf eine Eindämmung der Zersiedelung ab. Diese gesetzliche Grundlage führt zu einer signifikanten Verknappung von Bauland und erfordert den Abriss und Ersatzneubau vorhandener Gebäude. Die Untersuchung beleuchtet die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die mit solchen drastischen Massnahmen einhergehen, und unterstreicht die Verschwendung von Ressourcen sowie den Verlust des baukulturellen Erbes.
Die These gliedert sich in zwei Hauptschwerpunkte: die ökologischen Folgen von Ersatzneubauten und den Einfluss der bestehenden Bausubstanz. Darüber hinaus werden Faktoren analysiert, die den Druck auf bestehende Gebäude erhöhen und zu vorzeitigen Abrissen führen. Die Analyse deckt Fehlanreize im Bauwesen auf und schlägt Strategien zur Verbesserung der Rahmenbedingungen vor, um den Erhalt der Bausubstanz zu fördern. Diese Massnahmen könnten von entscheidender Bedeutung sein, um nachhaltige Baupraktiken zu etablieren und die negativen Umweltauswirkungen von Abrissen und Ersatzneubauten deutlich zu reduzieren.
Lesende, die sich für die Herausforderungen und Lösungen im Bauwesen interessieren, finden in dieser Arbeit wertvolle Einblicke und Anregungen.